Der Orts- und Kreis-

### Aktuell 07.12.18 ###

Die Faulbrut in Rumohr gilt als erloschen, dieser Teil des Sperrbezirkes wurde aufgehoben. Allerdings ist der Teil Rodenbek weiterhin Sperrgebiet!!!

Im Juli 2018 wurde die Faulbrut an einem Bienenstand in Rodenbek festgestellt und es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Im September wurde dann nach einem weiteren Ausbruch der AFB ein weiterer Sperrbezirk im Bereich Rumohr eingerichtet. Diese beiden Sperrbezirke grenzten aneinander bzw überschnitten sich. Nun ist der (zweite) Bereich um Rumohr für faulbrutfrei erklärt worden und dieser Teil des Sperrbezirkes wurde aufgehoben. Der (erste) Sperrbezirk rund um Rodenbek besteht aber weiter!

Wir hatten zunächst fälschlich gemeldet, dass der Sperrbezirk komplett, also in beiden Teilen, aufgehoben sei. Das war ein Irrtum, den wir zu entschuldigen bitten.

 

 

 

Ein Sperrbezirk ist amtlicherseits eingerichtet! Es ist verboten, Bienen aus diesem Sperrbezirk heraus- und in das Sperrgebiet hinein zu bringen!

Alle Bienenstände im Sperrbezirk werden beprobt!

Auskunft erteilt die zuständige Amtsveterinärin bei der Kreisverwaltung in Rendsburg unter Telefon 04331-202-315.

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Die amerikanische Faulbrut (AFB) ist eine meldepflichtige Tierseuche, die Bienenvölker befällt und vernichtet. Jeder Imker ist angehalten, regelmäßig Untersuchungen auf den Faulbrut-Erreger an seinen Bienen durchführen zu lassen. Im Befallsfall kann und wird der Amtsveterinär Zwangsmaßnahmen einleiten und einen Sperrbezirk einrichten.

Die letzten Fälle von AFB in Kiel wurden 2014/15 und im Bereich Rumohr 2018 erfolgreich bekämpft.  Damit gibt es im Bereich des Kieler Imkervereins nur noch den Faulbrutfall in Rodenbek, im direkt  angrenzenden Bereich des Kreises Plön gibt es aktuell keine Sperrbezirke.

Diese mehrfachen Ausbrüche in den letzten Jahren zeigen allerdings deutlich, dass die AFB eine dauernde Bedrohung der Imkerei ist und bleibt. Daher gilt weiterhin, dass die Imker dringend ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen sollten und Ihre Völker dem Amtsveterinär melden, sofern dies noch nicht geschehen ist. Kontakt hier. Weiter sei allen Imkern auch dringend eine regelmässige Futterkranzprobe angeraten, damit es eine Chance gibt, die Seuche künftig rechtzeitig zu erkennen und dann einzudämmen!

Weitere mögliche AFB-Sperrbezirke finden Sie immer aktuell hier auf der Webseite unseres Landesverbandes.

In AFB-Sperrbezirke dürfen keine Bienenvölker hineingebracht werden – und keine heraus.

 


Wichtig – diese Informationen sind nur interessant für Imker! Für Honigkunden und -esser gilt: ein eventueller Faulbrutbefall ist für den Menschen absolut unbedenklich, der Honig kann bedenkenlos verzehrt werden!